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| Jakob
Amstadt "Die Frau bei den Germanen - Matriarchale Spuren in einer patriarchalen Gesellschaft" |
"Die Berichte der antiken Autoren und die Überlieferungen der germanischen Völker selbst lassen diese ihrer Sozialstruktur nach als typische Männergesellschaft erscheinen. Tatsächlich hatten Frauen zur Volksversammlung, zum Thing keinen Zutritt, und auch das spezifisch germanische Gefolgschaftswesen war Männersache. Dennoch hatte die Frau in vielen Lebensbereichen eine herausgehobene, auch dominierende Position, so dass zumindest matriarchale Spuren in der patriarchalen germanischen Gesellschaft wahrgenommen werden können: Mehr als der Mann war die Frau für Religion und Kult zuständig; die Mutter befragte die Runen und lenkte damit das Geschick der Familie. Tacitus erwähnt, dass der Mann sich bei der Frau Rat hole. Als Priesterin oder _weise Frau_ hatte sie großen Einfluss, ebenso als Zauberin oder als Wahrsagerin. Caesar berichtet, Frauen hätten im Heer Ariovists den Zeitpunkt der Entscheidungsschlacht gegen die Römer festgelegt. Besitzrechtlich waren Frau und Mann allerdings völlig gleichgestellt: die Mitgift der Frau blieb lebenslang ihr persönliches Eigentum, über das der Mann nicht verfügen konnte." |
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"Collin Wells verfolgt in seiner Geschichte des Römischen Reiches in den ersten zwei Jahrhunderten n. Chr. drei Ziele: Er berichtet von den Ereignissen in der zentralen Reichsverwaltung, am Hof der Kaiser, er beschreibt den Alltag in Rom, Italien und den Provinzen, spricht vom Leben in den Lagern und vom Sterben in den Amphitheatern, und er zeigt, welche Wirkungen diese verschiedenen Welten aufeinander hatten." |
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