Kräuter

 

 
 
Salbei

ein Tonikum aus Salbei hilft gegen Erkältungen, Fieber, Epilepsie, Cholera, Verstopfung und gegen Schlangenbisse (?). seine schweißtreibende Wirkung kräftigt und stärkt den Kreislauf in der heißen Jahreszeit. ... Salbeitee wird z.B. bei Depressionen, Anämie, Examensstress, Menstrutionsbeschwerden, Fieber, Rheuma, Migräne getrunken. Zum Reinigen von Räumen eignet sich eine Räucherung mit Salbei super. Wem das Kraut allein zu verbrannt riecht, kann es noch mit Weihrauch und / oder Myrrhe mischen. Versetzt man Salbeitee mit Honig und Essig bekommt man ein gutes Mittel gegen Zahnfleischbluten und Schleimhautentzündungen im Rachenraum, gegen Nervosität und Durchfall. Der Salbeitee an sich ist ein gutes Gurgelmittel gegen Halsweh und als Auflage eignet er sich gegen eiternde Wunden und Geschwüre.

 
Johanniskraut stimmungsaufhellend. damit können sogar leichte Depressionen behandelt werden. es stärkt das Herz, reinigt die Leber, entwässert. Johannisöl ist ein bewährtes Hausmittel bei Verbrennungen, da es den Schmerz lindert und die Wundheilung fördert.

Mistel medizinisch wird die Mistel bei Epilepsie, Bluthochdruck, Ateriosklerose, Regelbeschwerden eingesetzt. Die Mistel wirkt betäubend auf das Zentralnervensystem und verlangsamt den Herzschlag. Auch in der Krebstherapie wird Mistel verwendet. Bei Männern soll sie der Impotenz entgegenwirken.

Kamille wirkt entzündungshemmend, Dampfbäder helfen gegen Entzündungen u.a. der Nase, der Nebenhöhlen, gegen unreine Gesichtshaut, Spülungen helfen gegen Zahnschmerzen oder Entzündungen im Mund, Umschläge treiben die Wundheilung voran

Scharfgarbenkraut wirkt desinfizierend, krampflösend, entzündungslindernd. in der Frauenheilkunde verwendet man das Kraut bei Regelbeschwerden, Unterleibskrämpfen, Magen - Darm - Störungen

Linde Der Baum wird Frigga zugeordnet. Als Baumopfer wurde/ wird ihr Buttermilch dargebracht. Die Linde ist als Gerichtsbaum bekannt, sie war ein beliebter Thingbaum. Unter ihr fielen die Urteile milder aus, als zB unter Eichen, was ihrer besänftigenden Ausstrahlung zuzuschreiben ist. Noch heute erfreut sich der Baum als Tanzlinde großer Beliebtheit. Dies ist wohl ihrer verjüngenden Wirkung zu verdanken. Wo gesunde Linden wachsen, ist keinerlei schädliche Erdstrahlung zu befürchten. Jedem ist wohl der Spruch "Linden sollst Du finden" bekannt. Der Baum wehrt böse Geister ab und schützt vor Verzauberung. Die Linde ist der Baum der Liebe ... aber bald schon wurde er zum bösartigen Hexenbaum abgestempelt. Die Rinde des Baumes dient als Heilmittel gegen die Rose, die im August gesammelten Samen helfen bei der roten Ruhr. Lindenblütentee wirkt schweißtreibend und eignet sich gut als Mittel gegen Erkältungskrankheiten. Der Name "Linde" hängt mit dem Wort "lindern" zusammen (lindern = besänftigen, den Schmerz herabsetzen). Der Lindenblütentee hat eine rötliche Färbung und schmeckt sehr gut.

Holunder Der Holunder ist der heilige Strauch der Göttin Holle. Er gilt als Lebens - und Sippenbaum, der von niemandem mutwillig und mit niederen Beweggründen beschädigt oder zerstört werden darf. In diesem Strauch wohnen die guten Geister und Beschützer des Hauses, die Sippen - und Vegetationsgeister. Bei den Germanen wurde dem Holunder Brot, Milch und Bier geopfert. Und man brachte ihm Geschenke (dies war gerade in Schweden Brauch). Der Holunder gilt als wichtigster Heilstrauch, schon darunter zu schlafen ist außerordentlich heilsam. Der Strauch soll allerdings dem Körper auch Kraft entziehen, was wiederum der Bildung von Krebsgeschwüren entgegenwirken soll. Gegen Bauchschmerzen hilft es den Absud einer Holunderwurzel zu trinken. Danach wird angeraten, die Wurzel allerdings an ihren Platz zurückzulegen. Holunderblüten helfen gegen Halsleiden. Ein Schlankheitsmittel : Zwei EL zerkleinerte Holunderwurzel in einem Liter Weißwein eine halbe Stunde kochen und täglich drei Gläschen davon trinken. na ja .. wer´s halt ausprobieren will *lacht* ... Holunderblütentee hilft gegen Husten, Erkältungen, Krämpfe und Kopfschmerzen, Holundermus lindert Halsschmerzen, wenn es langsam geschluckt wird. Ein Kopfdampfbad mit den Blüten hilft gegen Ohrenschmerzen und Halsgeschwüre. Die Beeren in Milch gekocht lindern Verstopfungen, ebenso die jungen Blätter als Salat gegessen.

Hagebutte Hagebutten spielen eine wichtige Rolle rund um die Wintersonnenwende. z.B. ist der Absud der um Jul herum gesammelten und pulverisierten Früchte ein heilsames Mittel gegen Stein und Grieß. Der Tee aus den Kernen der Hagebutte wirkt schmerzstillend und hilft bei Gallen -, Grieß -, Blasen - und Nierensteinen. Die Früchte, mit Zucker in Branntwein angesetzt, schützen vor Abmagerung und stärken die Lebenskraft. Die Schalen der Hagebutte enthalten viel Vitamin C und helfen daher bei Erkältungskrankheiten und Infektionen.

  Brennessel Die Brennnessel oder Donnernessel war eine Kultspeise der Germanen. Sie sollte am besten an einem Donnerstag (Donarstag) gesammelt werden. Ein im Frühling genossener Salat aus den jungen Brennnesselblättern soll Kraft und Gesundheit geben. Die Samen erhöhen die Fruchtbarkeit und wirken auf die Bildung von Geschlechtshormonen. Gegen Geschwüre und Halsausschläge hilft eine Auflage von mit Salz bestreuten Brennnesselblättern. Das Einreiben mit den Blättern hilft bei Rheuma. Die Pflanze hat einen hohen Eisengehalt, reinigt das Blut und bildet es neu bei Blutarmut. Kein Wunder also, dass sie als belebende Frühlingsspeise genossen wird. Die Brennnessel getrocknet in Wasser und Essig gekocht gibt ein gutes Haarwasser, welches den Haarboden kräftigt und den Haarwuchs fördert.